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Liebe MILKU-Kunden, für alle "Arla-Lieferanten" bieten wir ab sofort auch den, von der Molkerei empfohlenen, Delvotest T an. Die Verpackungseinheiten und Preise entsprechen dem Delvotest SP NT. Bitte vermerken Sie bei Ihrer Bestellung unter der Rubrik "Ihre Mitteilung an uns", dass Sie Arla-Lieferant sind und den Delvotest T ordern möchten. Vielen Dank für Ihr Verständnis!

Testsysteme

Allgemeine Informationen zum Nachweis von Hemmstoffen in der Milch



Medikamente, die einer Milchkuh verabreicht werden, um Krankheiten zu heilen oder vorzubeugen, führen für eine bestimmte Zeit zu Hemmstoffrückständen in der Milch. Diese Milch ist nicht zum Verzehr oder zur Verarbeitung geeignet und darf folglich nicht an die Molkerei geliefert werden (§ 35 der Milch-Güte-Verordnung). Geringe Konzentrationen von Antibiotikarückständen oder Sulfa-Verbindungen machen eine Käse- und Joghurtzubereitung unmöglich.

In der Nutztierhaltung ist ein Einsatz von Medikamenten zur Behandlung von Erkrankungen aber unerlässlich. Gerade bei einer Mastitiserkrankung werden Antibiotika ins Euter gespritzt, auf diese Art und Weise gelangt das Medikament direkt in die Milch. Auch Trockensteller gehören zu den Medikamenten, die Hemmstoffe hinterlassen. Aber nicht nur Arzneimittel erzeugen Hemmstoffe, sondern auch Futtermittelinhaltsstoffe, Reinigungs- und Desinfektionsmittel.

Mikrobiologische Hemmstofftestsysteme zum Nachweis von Antiinfektiva-Rückständen in der Milch haben weltweit mittlerweile eine große Bedeutung. Aufgrund geringer Kosten, technisch einfacher Durchführung und überschaubarer Testdauer, bieten sich mikrobiologische Hemmstoffsysteme für Routineuntersuchungen an. Das heisst, der Test kann jederzeit und an jedem Ort nach Verabreichung der Medikamente durchgeführt werden. Auch an Sonn- und Feiertagen.

Mit dieser Selbstkontrolle leistet der Milchproduzent einen persönlichen Beitrag zur Lebensmittel-Hygiene. Ein Begriff, der in der Nutztierhaltung immer mehr an Bedeutung gewinnt.

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